Schon bestätigt: Rennradtouren in Chiles Vulkan- und Seengebiet, Winter 2015/16

bike tours chile october november 2016

Dem Winter in Deutschland entfliehen und einen einzigartigen Urlaub verbringen geht ganz einfach: und zwar mit unseren Rennradreisen in einer der schönsten Regionen Chiles, dem Vulkan- und Seengebiet.

Entdecken Sie das Vulkan- und Seengebiet Chiles auf die bestmögliche Art und Weise – auf einem Cannondale Rennrad. Unsere einzigartigen Touren führen Sie zu den schönsten Orten im grünen Süden Chiles. Auf Strecken von durchschnittlich 50-80 km am Tag fahren Sie entlang glitzernder Seen und Flüsse und haben dabei einen atemberaubenden Blick auf die gewaltigen Anden. Und werden außerdem schnell merken, dass an jeder Ecke ein aktiver Vulkan darauf wartet von Ihnen bestaunt zu werden! Diese einmaligen Touren werden Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.

Folgende Termine sind bereits bestätigt:

 

Diese Highlights warten auf Sie:

  • Unterbringung in 3-, 4- und 5-Sterne-Hotels
  • Professioneller Guide, der die gesamte Zeit an Ihrer Seite ist
  • Begleitfahrzeug bei allen Fahrten
  • Die Fahrten können individuell erweitert werden
  • Typische Mahlzeiten in familiengeführten Restaurants, immer begleitet von exzellenten chilenischen Weinen
  • Fahrt entlang der 7-Seen-Route und

 

Und zusätzlich auf der 12-tägigen Tour:

  • Besuch des Huilo Huilo Naturreservats
  • Silvester-Special: Menü und Feuerwerk in Pucón

 

Buchen Sie jetzt und erleben Sie einen einzigartigen Urlaub mit uns!

 

Der Vulkan Villarrica bricht aus – und Pucón ist hellwach – 3. März 2015

Seit dem 6. Februar 2015 ist der Vulkan Villarrica wegen erhöhter Aktivität für Besteigungen gesperrt, am 2. März wurde er auf Alarmstufe orange gesetzt. Und in der Nacht zum 3. März ist er dann tatsächlich ausgebrochen! Das wichtigste zu Beginn: es geht allen gut, Pucón und seine Bewohner haben keinen Schaden genommen und so langsam findet alles zur Normalität zurück. Dennoch möchte ich euch kurz erzählen, wie alles abgelaufen ist:

Irgendwie hatte ich in dieser Nacht einen sehr leichten Schlaf. Völlig untypisch für mich, die sonst schläft wie ein Stein. Vorsichtshalber hatte ich außerdem das Fenster aufgelassen. Mein weiß ja nie; wenn der Vulkan tatsächlich ausbricht, wollte ich auf keinen Fall die Sirene verschlafen! Um 3 Uhr hörte ich dann den Hund heulen. Also habe ich aufmerksam gelauscht… Nichts, keine Sirene. Na gut, der Hund heult öfters mal, also kein Grund zur Panik.
10 Minuten später hörte ich mein Handy brummen – Anruf einer Freundin. Leider war ich im Dunkeln zu langsam mein Handy zu finden. Als ich es dann endlich hatte, war der Anruf bereits vorbei. Und als ich sah wer angerufen hatte, dachte ich mir „Achso, na, meine Freundin ist bestimmt feiern heute, schließlich ist es ihr letzter Abend in Pucón, vielleicht ruft sie nur deswegen an“. Also habe ich mir auch dann noch keine Sorgen gemacht. Als dann aber 5 Minuten später unsere Gastmutter nach oben kam und sagte „Chicas, levantanse, el volcán“, ja ,da wusste ich, dass nun tatsächlich das eingetreten war, was ich befürchtet hatte: der Ausbruch des Vulkan Villarrica.
Auch meine Mitbewohnerin hatte in dieser Nacht einen leichten Schlaf. Also waren wir ruck zuck hellwach, sind zum Fenster gesprungen und haben uns den Vulkan angeschaut. Das rote Leuchten und die in die Höhe schießenden Feuermassen haben dann das übrige dazu beigetragen, dass wir in Lichtgeschwindigkeit in unsere Kleidung gesprungen, Schal und Jacke geschnappt, Wasser abgefüllt und Kekse in den Rucksack geschmissen haben. In dem Moment standen dann auch schon Verwandte mit dem Auto vor der Tür um uns abzuholen und zur Peninsula, dem Evakuierungsgebiet von Pucón, zu fahren.
Im Zentrum angekommen hat sich mir ein ganz anderes Bild geboten als erwartet: kein Hauch von Panik oder Hysterie, alle sind zwar zügig, aber ruhig, zur Peninsula gestrebt, bewaffnet mit dicken Jacken, Decken, Rucksäcken oder teilweise sogar kleinen Koffern. Und natürlich dem wichtigsten Utensil: dem Handy. Jeder wollte sich versichern, dass es Familie und Freunden gutgeht und auch ich habe natürlich meine Freunde vor Ort angerufen, um zu horchen, ob alle in Sicherheit sind.
Hier vom Zentrum aus hatten wir einen guten Blick auf den nur 16 km entfernten Vulkan Villarrica und haben das ganze Geschehen beobachtet. Vor der Eruption wurde mir immer gesagt „Die Lava fließt so langsam, da kann man nebenher spazieren“. Was wir dort oben nun allerdings sehen konnten, sah ziemlich schnell aus! Ein bisschen mulmig wurde mir da schon zumute. Nach einiger Zeit wurden die Lavaausstöße weniger, der Vulkan schien sich zu beruhigen. Und uns allen war mittlerweile auch schon ziemlich kalt. Unsere Gastmutter hat dann schließlich gesagt, wir fahren zurück zum Haus. Mir blieb nichts anderes übrig als ihr zu vertrauen, schließlich hat sie schon 5 Eruptionen erlebt und weiß daher, wovon sie spricht. Zurück im Haus gab es zunächst einmal heißen Tee und Kaffee sowie Kekse und Brot für alle. Ein bisschen beunruhigt war ich noch, denn offiziell wurde die Warnung noch nicht aufgehoben. Mit dem Tagesanbruch legte sich die Aufregung dann aber schließlich. Meine Freunde waren mittlerweile auch wieder alle in ihre Unterkünfte zurückgekehrt, sodass ich mich innerlich entspannen konnte.
Für 7:30 Uhr wurden Aufklärungsflüge mit Helikoptern angekündigt, um bei Tageslicht das ganze Ausmaß betrachten zu können. Um 9 Uhr gab es die offiziellen Nachrichten, dass zwar noch Alarmstufe rot besteht, man aber in die Häuser zurückkehren könnte.

Nun, im Nachhinein, bin ich unendlich froh, dass der Sommer hier so heiß und die Schneedecke auf dem Villarrica so dünn war. Sonst hätten die schmelzenden Schnee- und Gletschermassen viel verheerende Folgen haben können. Auch froh bin ich darüber, dass die Eruption nicht schon vor 2-3 Wochen stattgefunden hat, als Hochsaison in Pucón und geschätzt 10 Mal so viele Menschen hier waren. Wer weiß was dann für eine Panik unter den Touristen ausgebrochen wäre. Die Einwohner Pucóns nämlich, die kennen das ganze Prozedere, und konnten dadurch die nötige Ruhe verbreiten.

Der Vulkan Villarrica – atem(be)raubend – Januar 2015

Hast du schon einmal einen Vulkan bestiegen? Nein? Ich bisher auch nicht.

Hier in Pucon mit Amity Tours hat sich mir die einmalige Gelegenheit geboten. Die ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte. Ein bisschen gezweifelt habe ich zunächst schon, schließlich ist der gewaltige, 2.847 Meter hohe Vulkan Villarrica mit seiner schneebedeckten Spitze bereits von Pucón aus zu sehen und gehört mit zu den aktivsten Vulkanen Südamerikas. Und ich kam grade aus einem 3,5 wöchigen Kuba-Urlaub, in dem ich nicht wirklich viel Sport gemacht und auch keine Berge erklommen habe. Dennoch habe ich diese Herausforderung angenommen. Und es hat sich gelohnt kann ich euch sagen!!!
Die Vorbereitungen für die Vulkanbesteigung beginnen schon einen Tag zuvor. In der Agentur wird jedem Teilnehmer eine wind- und wasserdichte Überziehhose sowie eine Jacke und Schuhe zur Verfügung gestellt. Die galt es anzuprobieren, damit am Tag des Ausflugs kein unnötiger Stress mehr entsteht. Außerdem wurde mir von Suzi noch ein Merkzettel mit auf den Weg gegeben, ein Alkoholverbot für den Abend ausgesprochen und Pasta als Abendessen empfohlen. Schließlich sollen alle fit und gut gestärkt am nächsten Morgen auf den Vulkan steigen können. Und Energie braucht man!

Am Morgen des Aufstiegs habe ich gegen 6:00 Uhr mein Reiseproviant gepackt (Wasser, Sandwich, Schokolade, Obst. Hauptsache Nahrung mit viel Energie) und mich auf den Weg gemacht. Für 6:30 Uhr war das Treffen angesetzt. Unsere Ausrüstung stand schon individuell für jeden Teilnehmer zusammengestellt in Boxen bereit. Insgesamt bestand sie aus festen Wanderschuhen, Gamaschen, einer wetterfesten Überziehhose sowie Jacke, Eispickel, Steigeisen, Handschuhen, Tellerschlitten und einem Rucksack. Schuhe und Gamaschen haben wir bereits vor Ort angezogen, alle weiteren Utensilien sowie Proviant haben wir in den Rucksäcken verstaut. Und los ging‘s im Van zur Talstation des Villarrica Vulkans. Dort angekommen sind wir mit einem Sessellift chilenischer Bauart (sehr interessant wenn man sonst nur die modernen Skilifte aus Österreich kennt) etwa 400m höher zur Schneegrenze gefahren, wodurch uns eine weitere Stunde Aufstieg erspart wurde. „Wir“, das sind übrigens 12 Teilnehmer begleitet von 4 erfahrenen und vor Energie sprühenden Tourguides.

Auf einer Höhe von etwa 1.800 Metern begann nun unser Aufstieg auf den Villarica Vulkan. Und 4 Stunden später werde ich völlig erschöpft aber überglücklich 1.000 Höhenmeter überwunden haben und auf der Spitze des Vulkans stehen. Aber zu dieser Zeit weiß ich das noch nicht.

Bei der Endstation des Sessellifts haben wir mit Hilfe unserer 4 Guides die restliche Ausrüstung angelegt und – ganz wichtig – das Gesicht noch einmal ordentlich mit Sonnencreme eingecremt. Die ersten Schritte im Schnee mit den Steigeisen an den Füßen und dem Eispickel in der Hand waren noch etwas ungewohnt, aber dank der guten Erklärungen hat sich das bald gelegt. Nach etwa 30 Minuten Aufstieg haben wir die erste Pause eingelegt, in der getrunken, gegessen und wiederholt das Gesicht eingecremt wurde. Das sollte die Routine jeder Pause werden. Von diesem Punkt aus konnte ich bereits etwas sehen, das aussah wie ein Gipfel. Leider war das weit gefehlt. Dieser „Gipfel“ war ein Plateau und der Ort für unsere zweite Pause. Von dort aus hatte man einen einmaligen Blick ins Tal und auf den See Villarrica und unser Bergführer Claudio hat uns erklärt, was wir alles sehen können.

Nach dem immer gleichen Verfahren essen, trinken, Sonnencreme, ging der Aufstieg weiter. Mein Atem ging zu diesem Zeitpunkt schon schneller, die ersten Ermüdungserscheinungen stellten sich ein. Nicht so bei unseren Guides. Die sind neben uns den Berg hochgelaufen (wirklich gelaufen!), wieder runter, nach rechts, nachgefragt wie es uns geht, gesungen. Unglaublich! Diese Energie und gute Laune hat uns glaube ich allen geholfen weiterzugehen. Denn spätestens nach der dritten Pause war bei mir nicht mehr an singen zu denken. Ich war froh wenn ich in einheitlichem Tempo und mit kleinen Schritten den anderen hinterhertrotten konnte. Dieser Abschnitt zwischen Pause 3 und 4 war für mich der anstrengendste, denn wir waren schon seit einer gefühlten Ewigkeit unterwegs und noch immer nicht am Ziel. Dann hat allerdings der Ehrgeiz zugepackt, schließlich wollte ich unbedingt den Gipfel erreichen! Hier, im letzten Abschnitt des Berges, war alles nur eine Sache des Kopfes.

Und dann, nach etwa 4 Stunden Wanderung, standen wir oben. Was für ein Gefühl! Ich stand neben dem Krater eines aktiven Vulkans auf einer Höhe von 2.847 Metern und habe den ganzen Weg allein zurückgelegt! (ja, ich weiß, rational gesehen war es nicht der ganze Weg, zu dem Zeitpunkt war mir das aber egal). Wir haben sogar versucht einen Blick in den Krater zu werfen, die Schwefeldämpfe machten das Atmen dort aber so gut wie unmöglich. Und wie Claudio uns erklärte kann man die Lava schon seit etwa 4 Jahren nicht mehr sehen. Was man allerdings super sehen konnte war ein Teil der Region Araucanía, mit dem See Villarrica und Pucón zu unseren Füßen und weiteren Bergen und Vulkanen in der Ferne.

Nach einer ausgiebigen Pause und der immer gleichen Routine essen, trinken, Sonnencreme, haben wir uns an den Abstieg gemacht. Der „Abstieg“ war allerdings eher ein „Abrutschen“, denn wir haben uns einfach auf den Hintern gesetzt und sind in einer Art Fahrrinnen den Vulkan hinuntergerutscht. Das war wirklich die mit Abstand längste Rutschpartie, die ich je gemacht habe! Die Ausgelassenheit der Gruppe zu dieser Zeit war kaum zu überhören!

An der Schneegrenze angekommen mussten wir doch noch ein Stück zu Fuß zurücklegen, bis wir dann alle erschöpft aber überglücklich am Van angekommen sind.

Zurück in der Agentur gab es ein wenig Saft und Obst zur Stärkung und ich bin mir zu diesem Zeitpunkt sicher: wenn ich noch einmal die Gelegenheit bekomme den Vulkan zu besteigen, dann tue ich das! Vielleicht nicht direkt morgen, ein bisschen Entspannung muss ich meinen Muskeln doch gönnen, aber zu einem späteren Zeitpunkt sicherlich! Vielen Dank an Amity Tours und Claudio & sein Team!

 

Und wenn ihr nun auch Lust bekommen habt: dann sichert euch jetzt euer einmaliges Abenteuer!

10 Reasons to come to Chile on a bike tour with Amity Tours.

1.- We are a local tour operator, your last link in the marketing chain, the company that you are looking for to pay less!

2.- We understand that our customers are unique and therefore require personalized attention from the very first email to the tour itself.

3.- We know that our customers come to relax, enjoy and to learn a little bit of a new culture, so we make sure they leave the tour saying WOW…what a beautiful country!

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An Extraordinary Summit in Lucerne, Switzerland!

Three weeks ago I arrived in Lucerne, Switzerland.

While I have always considered my job to be as close to an eternal holiday as it gets (because I love it), the reason for my visit was to participate in the Adventure Travel Trade Association, ATTA, Annual Summit where Amity Tours has been a member for the past year.

My wife asked me, how it went? And after still being in post Switzerland shock, I simply said “extraordinary”!!
Then, when the shock was gone, I wondered why the first thing that came to mind was “extraordinary” and these are my 5 conclusions:Continue reading

Visiting Attractions with Amity Tours Chile: Lakes

Villarrica Lake

The Villarrica Lake is one of the most amazing lakes you will see on our Road Cycling Tours and from the top of a volcano in our Ski Tours.  It is so big that when you are on the shore whether it’s in Villarrica or in the Pucon side, it looks like the ocean.

This beautiful lake is also known as Mallolafquen in Mapuche language (the indigenous people of the area) and in its pre-historic days it was a ¨creataceous lake¨.

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Amity Tours proud member of Adventure Travel Trade Associaton

Hi everyone!

This month we are happy to tell you that we became members of Adventure Travel Trade Association!

Being part of this tourism global community was very important for us.  We are always interested in learning new industry knowledge.  Our company is always growing and with ATTA we will contribute to the growth of this wide industry.   The most important part of being part of this community is also that it brings us one step closer to our customers.

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Luxury Ski Tour Chile

A luxury ski tour is something that any skier would take a little over a week off work for. This ski tour has a little bit of everything.

You will ski almost every day, go sledding with huskies and enjoy an afternoon at the beautiful Geometricas Hot Springs.

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Welcome to the new website of Amity Tours

Welcome to the new website of Amity Tours, www.amity-tours.com– your local operator in The Lake and Volcano District of Chile and Argentina.

We are pleased to invite you to check out our new tours for backcountry skiing, road cycling, hiking in national parks, and fly fishing in The Lake and Volcano District of Chile and Argentina. All of these tours are fully operated by our experienced local staff, and are carried out with the highest quality and safety standards. All of our 2012 tours have been improved thanks to your feedback in order to offer you the best adventures of your life.

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