Quetrupillan – die schlechte Alternative zum Vulkan Villarrica? Auf keinen Fall! – Februar 2015

Aufgrund von erhöhter Aktivität ist der Vulkan Villarrica seit dem 6. Februar 2015 gesperrt. So werden viele Touristen, die grade wegen der Besteigung dieses Vulkans nach Pucón kommen, enttäuscht. Doch an dieser Stelle möchte ich daran erinnern, dass wir uns in der Vulkan- und Seenregion Chiles befinden in der es – allein dem Namen nach zu urteilen – mehr Vulkane als nur den Villarrica gibt. Und diese stehen bisher zwar im Schatten des berühmten Bruders Villarrica, in Schönheit stehen sie ihm allerdings in nichts nach.

Als eine Alternative durfte ich den Stratovulkan Quetrupillan besteigen. Dieser liegt etwa eine Stunde Fahrtzeit von Pucon entfernt. Dass der Quetrupillan als „schlafend“ bezeichnet wird hat mich zuerst schon etwas enttäuscht. Doch die Enttäuschung war schnell vorüber, nachdem ich diesen erblickt habe.

Ich meldete mich am Tag vorher zu dem Aufstieg auf den Vulkan an. Dort wurde zunächst meine Ausrüstung angepasst (Schuhe, Helm, softshell Jacke und Hose und Garmaschen) und ich wurde darüber aufgeklärt, wie der folgende Tag ablaufen würde, was ich noch mitzubringen hätte und wie ich mich und meinen Körper am besten auf den Aufstieg vorbereiten sollte.

Am nächsten Morgen kam ich nach einem üppigen Frühstück, mit ausreichend Sonnencreme, Wasser und Verpflegung ausgestattet um 6.30 Uhr in der Agentur an. Dort packten wir die letzten Sachen ein, besprachen noch einmal die Tour und dann ging es im firmeneigenen Van auch schon los Richtung Quetrupillan.

Nach etwa einer Stunde Autofahrt über die mehr oder minder guten Straßen Chiles, kamen wir gut durchgeschüttelt und dadurch auch nicht mehr müde am Fuße des Vulkanes an. Dort gab es nochmal die Möglichkeit eine richtige Toilette aufzusuchen. Was für mich ungemein wichtig war, da ich eine ca. achtstündige Wanderrung als einzige Frau unter Männer vor mir hatte.

Gut vorbereitet machten wir uns also auf den Weg. Das erste Stück der Wanderung führte über eine Wiese mit Arraucaria Bäumen, die sehr selten und besonders für die Seen- und Vulkanregion sind. Auf der anderen Seite konnten einen Blick auf einen Berg werfen, der völlig durch einen Waldbrand ausgebrannt war und nur noch die Baumskelette erhalten waren. Das war sehr eindrucksvoll. Nach kurzer Zeit erreichten wir den Wald. Die Sonne war noch nicht über den Berg gekommen, sodass der gesamte Wald noch in einem stillem Morgenlicht lag. Es war etwas kalt, doch als wir die ersten kleineren Anstiege überwunden haben wurde einem schnell warm. Wir stiegen über Bäume und durchs Dickicht. Die gesamte Zeit mit den wundervollen Eindrücken des subtropischen Regenwalds. Man konnte Salamander mit ihren fantastischen Farben überall herum laufen sehen, und es gab wunderschöne Bäume und Blumen. Nachdem die Sonne durch das Blätterdickicht sickerte, war alles in ein warmes Licht getaucht. Bald mussten wir die erste Schicht unsere Kleidung ablegen.
Wir machten zwischendurch kurz Pause um Wasser zu trinken, gingen dann aber ziemlich zügig weiter.
Es war eine wunderschöne Wanderung, da wir im Wald nur auf zwei andere Wanderer trafen und dadurch die Natur gänzlich genießen konnten.
Als wir fast die Baumgrenze erreichten, begegneten wir einer Herde von Kühen. Das war sehr eindrucksvoll für mich, weil ich vorher noch nie wilden Rindern begegnet war. Unsere Guides mussten Sie vom Weg verscheuchen, damit ein durchkommen möglich war. Ein Bild was ich wohl nie wieder vergessen werde – Rinder im subtropischen Regenwald.
Nach etwa zwei Stunden erreichten wir dann die Baumgrenze und konnten schon den breiten Gipfel des Vulkanes erblicken.
Wir wanderten noch ein Stück weiter und machten dann unsere erste große Pause, bei der wir uns an unsere Verpflegung machten, nochmal Sonnencreme auftrugen und einfach etwas Energie für den weiteren Aufstieg tankten.
Nach 15 Minuten rasten ging es dann weiter. Ich war schon sehr optimistisch, denn bis zum Gipfel sah es gar nicht mehr weit aus. Nach persönlicher Abschätzung vielleicht noch so 45 Minuten…. Nach einer Stunde weiterer Wanderung musste ich aber einsehen, dass ich mich wohl ziemlich verschätzt habe. Der Anstieg war nicht sehr steil und so war es nicht so sehr Kräfte raubend aufzusteigen, jedoch zog sich der Weg etwas.
Doch seit wir die Baumgrenze hinter uns gelassen hatten, wurden wir in jedem Moment mit einem wunderschönen Rundumblick auf die umliegende Natur belohnt. Man konnte die Vulkane Llaima und Villlarrica sehen, die umliegenden Wälder und den See Villarrica.
Mit dieser Landschaft im Rücken wurde der Ehrgeiz nochmal vollstens entfacht. Man hatte nur noch im Kopf, wie das alles wohl vom höchsten Punkt aussehen würde.
So machten wir uns weiter Vulkan aufwärts, über zunehmend steiniges Gelände und über einige kleine Eisfelder auf dem Weg zum Ziel.
Hinter einer großen Steinkette machten wir unsere finale Pause, um uns nochmal für die letzte halbe Stunde etwas fordernderen Aufstiegs über sehr steiniges Gelände zu wappnen.
Mit einem weiterem Sandwich, Banane und etwas Schokolade, sowie neuer Schicht Sonnencreme, machten wir uns daran, die letzten Meter zu erklimmen.
Nach einer halben Stunde kamen wir dann auch tatsächlich oben an. Dort erwartete uns ein riesiger Gletscher, der den ehemaligen Vulkanschlot überdeckte – ein eindrucksvolles Bild. Um den wirklichen Höhepunkt zu erreichen, mussten wir noch ein kleines Stückchen weiter über die Steine klettern.
Als wir dort ankamen, fiel sich die gesamte Gruppe in die Arme und beglückwünschte sich. Wir machten Fotos und schlugen dann ein kleines Lager, durch die Steine vor dem Wind geschützt, auf.

Dort rasteten wir ca. eine Stunde, erzählten uns Geschichten aus den verschiedenen Leben und die verschiedenen Eigenheiten der Nationen, genossen den wunderschönen Ausblick auf die 3 Vulkane um uns herum und die atemberaubende Natur. Der Himmel war blau und die Sonne schien – wunderbar!

„Raftig alto“ – Im Adrenalin Rausch den kristallklaren Strom hinunter! Rio Trancura -Februar 2015

Mein erstes Raftingerlebnis hatte ich heute – auf dem Rio Trancura, der in der Nähe der kleinen Stadt Pucon liegt. Die erste Entscheidung, die ich zu Fällen hatte, war: alto oder bajo. Blauäugig und unbedacht entschied ich mich nach dem Motto „Ganz oder gar nicht“ – für das Rafting „alto“ auf dem Rio Trancura, mit Stromschnellen der Klasse 4.

Um 14.00 Uhr wurde ich, bewaffnet mit Handtuch, Badesachen und Kleidung zum Wechseln, abgeholt. Gemeinsam mit fünf anderen Teilnehmern, zwei Guides und dem Raft im Schlepptau ging es aus der Stadt Richtung Fluss.
Auf der Fahrt dorthin hatte ich Zeit darüber nachzudenken, was ich da bloß für eine Entscheidung getroffen hatte. Ich bin eigentlich eher der vorsichtige Typ und setzte auf Sicherheit und die Vorstellung in einem Fluss mit Stromschnellen aus einem Boot geschmissen zu werden machte mir dann doch etwas Angst – aber ich war nunmal auf dem Weg und musste da durch!

Beim Fluss angekommen wurden wir mit Neoprenanzug, speziellen Schuhen und Helm ausgestattet. Dort gab es Umkleidemöglichkeiten und so machten wir uns für den Trip startklar. Nachdem alle in ihren Neoprenanzügen steckten, wurden wir mit dem Transporter noch weiter den Fluss aufwärts gebracht – dann waren wir endlich an unserem Startpunkt angelangt.
Durch die Bäume schimmerte schon das klare, blau-grüne Wasser des Rio Trancura. Ausgerüstet mit Schwimmweste und Helm stiegen wir hinab zum Ufer. Dort gab es zu meiner Beruhigung noch eine Sicherheitseinweisung. Der eine Guide sollte uns mit seinem Kajak begleiten, um zur Not die Verlorengegangenen wieder einzusammeln.

Dann ging es auch schon samt Raft ins Wasser. Wir bekamen noch schnell Instruktionen in die Befehle („left forwards“, „right forwards“, „stopp“, „down“ und „paddle backwards“), die der Guide zum Paddeln gab. Diese trainierten wir im ersten, noch ruhigen Teil des Flusses, um ein Gefühl für das Team zu bekommen – dadurch fühlte ich mich nun sehr gut vorbereitet, die ersten Stromschnellen zu meistern. Die Vorfreude auf diese stieg nun mehr und mehr – und dann kam die erste „rapid“ – es war eine von den „seichteren“. Das Team passierte sie ohne Probleme, mit unglaublich viel Freude und steigendem Adrenalinspiegel.

Dann kam die zweite „rapid“, die es in sich hatte. Wir wurden einen Wasserfall hinuntergeworfen. Das Wasser spritzte von allen Seiten – das Boot wurde von den Wellen hin und hergeworfen – wir bekamen eine starke Schräglage – und dann waren wir durch. Einfach ein unglaubliches Gefühl. Trotzallem hatte ich nicht das Gefühl eines Kontrollverlustes, weil der Teamgeist der Gruppe mit jeder Herausforderung stärker wurde.
Die Intensität nahm immer mehr zu und die Stimmung im Raft war fantastisch!
Nach einer besonders harten „rapid“, waren wir alle glückserfüllt und gaben uns ein „High-Five“ mit den Paddeln. Ich wurde fast aus dem Raft gerissen – doch meine Angst davor rauszufallen war total verflogen, ich freute mich nur auf die Ansprüche die die nächste Schnelle an uns stellen sollte.

Später paddelten wir ans Ufer, kurz vor einem sehr engen und steinigem Wasserfall. Dort wurden wir aufgefordert das Raft zu verlassen. Mit dem Raft sei diese Stelle nicht zu passieren, so wurde uns gesagt– ob das stimmt weiß ich nicht. Aber nach einem kurzen Aufstieg am Uferrand stand ich plötzlich auf einer Klippe, direkt neben dem Wasserfall, den ich eben noch von oben gesehen hatte. In dem Moment als ich da oben stand, war mir klar: Wir sollten springen. Mit Blick auf die nahen Steine im Wasser- direkt hinter diesem Wasserfall, war dies ein atemberaubender Ort. Aber mit meiner Höhenangst war ich ziemlich überrumpelt von der Situation. Damit hatte ich nicht gerechnet – doch ohne viel nachzudenken, bin ich gesprungen!
Das Eintauchen ins Wasser, während du die verschiedenen Strömungen um dich herum spürst…und das Auftauchen und Realisieren was man grade getan hatte – der reinste Adrenalinrausch!
Ich schwamm zum Raft und dann ging es auch schon weiter, wir passierten noch zwei atemberaubende „rapids“ bevor wir langsam Richtung Zielpunkt glitten. Alle waren in Hochstimmung als wir ankamen – von Freude erfüllt über das was wir grade erlebt hatten.
Am Zielpunkt wurden wir mit Keksen und Saft empfangen, um unsere Energie wieder aufzuladen und in trockene Kleidung zu schlüpfen! Dann war das Rafting auch schon vorbei. Während der Rückfahrt nach Pucon wurden noch viel über andere interessante Rafting Erlebnisse gesprochen, die die anderen Gruppenmitglieder bereits erlebt hatten. Super zufrieden kamen wir alle wieder im Ort an.

Die Gefühle die mich auf diesem Trip erfüllten sind schwer in Worte zu fassen, aber das Adrenalin das durch die Adern fließt – die Aufregung vor jeder intensiven Stromschnelle – das will ich jedenfalls wiederholen!

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Huerquehue – Eintauchen in das magische Grün des Subtropischen Regenwaldes, Januar 2015

Huerquehue National Park 102„Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Nach dem Motto begann der 25. Januar 2015 für mich. Um kurz nach 8 sammelte mich der Bus ein, der mich und die Reisegruppe von Pucón zum Nationalpark Huerquehue bringen sollte. Bis zum Nationalpark fuhren wir etwas 45 min, doch die Fahrt dorthin war keinesfalls langweilig. Wir kamen an zahlreichen grünen Weiden mit Rindern vorbei, fuhren durch Wälder und konnten während der gesamten Fahrt die unglaubliche schöne Landschaft mit den Bergen und Vulkanen bestaunen.

Um 9.30 Uhr wurden wir dann vom Bus vor dem Nationalpark abgesetzt. Dort hatten wir dann nochmal die Chance eine Toilette aufzusuchen, bevor wir in die vollkommene Natur starten sollten. Die Tour durch den Nationalpark sollte in etwa 7 Stunden dauern, dabei war geplant, drei „Lagos“ (=Seen) oben auf dem Berg zu besuchen und auf dem Rückweg den Wasserfall zu bestaunen, der auch in diesem wasserreichen Nationalpark zu finden ist.
Für die Tour war ich ausgerüstet mit genügend Wasser, Sandwiches, Obst und Keksen und zusätzlich noch Badebekleidung, in der Hoffnung, oben in den Seen baden gehen zu können.

Dann ging die Tour auch schon los. Erst spazierten wir im flacheren Gelände um einen See herum, der noch unten im Dorf lag, wobei wir noch an einem kleinen süßen Bauernhof vorbeikamen, der in einem Kiosk lauter kleine selbstgemachte Köstlichkeiten verkaufte. Hinter diesem fing dann der Wald an.
Unser Guide Toni erklärte uns dann noch einmal die Route, die wir einschlagen würden und dann starteten wir in den subtropischen Regenwald. Für mich ist es das erste Mal gewesen, dass ich einen Regenwald besucht habe und war daher völlig überwältig von der reichhaltigen Flora und Fauna. Toni berichtete uns, dass der Wald Wildschweine, Kolibris, „Güiña“ (Waldkatz) oder eine der drei Beuteltierarten Chiles beherbergt. Ich begegnete auch einigen seltsamen Insekten und war nur froh keiner (ungefährliche) Riesenspinne zu begegnen, von denen der Guide auch sprach.
Wir hatten ein ganzes Stück bergauf zu gehen, auf gut befestigten Sandwegen, was das wandern sehr angenehm machte. Zwischendurch machten wir immer wieder Pausen an Stellen, wo das Dickicht aufbrach und man einen atemberaubenden Blick auf den Vulkan Villarrica genießen konnte.
Nach etwa anderthalb Stunden kamen wir zum offiziellen Eingang des Nationalparks. Dort erfuhren wir, dass wir unter den ersten 20 Leuten waren, die an diesem Morgen passieren wollten was die Motivation noch steigerte die Lagunen schnell zu erreichen, um die Natur dort oben so menschenleer wie Möglich erleben zu können.
Also ging es immer weiter hinauf. Dadurch, dass man die gesamte Zeit die wunderschöne Flora und Fauna auf sich wirken lassen konnte sowie verschiedene Vögel hören und, wenn man ein gutes Auge hatte, auch sehen konnte war es ein sehr, sehr angenehmes aufsteigen. Unglaublich was für kleine Tiere solche intensiven Laute von sich geben können!
Toni, der Guide, hatte in den Pausen immer wieder neue Interessante Informationen über Land, Leute und Flora und Fauna. Zum Beispiel über die Entwicklung des Lebens der Mapuche, die heute immer noch in ihren Dörfern zusammenleben oder über die Eigenschaften der Araucania Bäume, die über 2.000 Jahre alt werden und mittlerweile die streng geschütztesten Bäume Chiles sind.
Um etwa 12.00 Uhr kamen wir dann an der ersten Lagune an, dem „Lago Chico“, dem kleinsten der drei Seen. Das Wasser war so kristallklar, eine Mischung aus grün und blau, wunderschön eingebettet in die Berge des Huerquehue Nationalparks, mit all den immergrünen Bäumen darum. Die Sonne ließ das durch den Wind leicht bewegte Wasser wie Kristalle glitzern, was ein atemberaubend schöner Eindruck war den ich wohl nicht mehr vergessen werde.
Eine wunderschöne Holzbrücke führte uns über den See, weiter entlang der Lagune. Von dort oben hatten wir auch keine großen Höhen mehr zu überwinden und kamen auch relativ zügig zum zweiten See „Lago Toro“, der nicht weniger beeindrucken war als der Erste. Besonders an diesem war, dass am anderen Ufer wunderschöne Felswände aus dem Wasser ragten. Dort hatten wir dann auch noch einmal Zeit, Fotos von uns machen zu lassen, um diesen unglaublich schönen Moment für die Zukunft festzuhalten.
Vom „Lago Toro“ waren es dann auch nur noch 700 m bis zum „Largo Verde“, dem größten aller Seen dort oben. Dort machten wir ca. eine dreiviertel Stunde Pause am Rande des Sees, um uns mit unserer Verpflegung zu stärken, nette Gespräche mit den anderen Gruppenmitgliedern zu führen und natürlich in erster Linie in Ruhe diesen wunderschönen Platz auf sich wirken zu lassen. Zum schwimmen bin ich leider nicht gekommen, da es für mich leider etwas zu frisch war. Es gab jedoch viele Leute die mutiger waren als ich und das wunderbare Erlebnis hatten, in diesem wunderschönen Ort ein Bad zu nehmen.
Etwa um 14.00 Uhr machten wir uns auf, um das zweite Highlight des Tages, den Wasserfall, zu erreichen. Gut gestärkt und beeindruckt von der Natur machten wir uns auf den Rückweg, was es uns ermöglichte noch einmal den atemberaubenden Blick auf die verschiedenen Lagunen zu haben.
Der Abstieg ging wie zu erwarten erheblich schneller als der Aufstieg und so erreichten wir sehr schnell den Wasserfall, den wir von oben schon erahnen konnten. Der Blick von unten war wie der gesamte andere Tag wunderschön. Auf mich wirkte es wahrscheinlich noch dreimal schöner, weil es der erste Wasserfall war, den ich in meinem Leben gesehen habe. An den Wasserfällen machten wir noch eine kleine Pause, bevor wir den letzten Teil des Abstieges antraten.
Völlig zufrieden kamen wir alle gut unten an und warteten an dem Kiosk des Bauernhofes, wo wir noch Eindrücke von der chilenischen Hofkultur erhielten und sich der ein oder andere noch mit einem richtigen Kaffee stärken konnte. Dann kam der Bus und der Tag neigte sich dem Ende zu.
Den Ausflug zum Nationalpark Huerquehue kann ich nur empfehlen und ich hoffe, dass ich noch ein zweites Mal die Möglichkeit haben werde die wunderschöne Natur dort oben auf mich wirken zu lassen, nicht zuletzt, weil ich unbedingt nochmal in den Lagunen schwimmen gehen möchte! Ich glaube, dieser Ausflug wird einen durch die vielfältige Flora und Fauna jedes Mal aufs Neue überraschen und beeindrucken!